Papageien und Waldohreulen 
IDas
es langweilig an unserem See ist kann man nicht sagen. Abgesehen von den verrückten
tausend Graugänsen und Reiherenten. Außer schnattern können die nichts. Die
Menschen kommen und staunen weil es so viele sind. Oli weiß genau wann, welche
Flügeltiere bei uns anreisen und wann sie wieder abhauen. Nicht vorherzusehen
war der Besuch der Waldohreulen. Vor
4 Jahren war jeden Abend ein Geweine zu hören als ob jemand ein Baby ausgesetzt
hat. Aber jeden Abend zur gleichen Zeit? Meine beiden Menschen waren der Meinung
es muss ein Dachs sein. |
SSchön wär's oder auch nicht. Der ist ja auch
ein Raubtier. Also noch mal genau hinhören. Jetzt spitzten auch alle Anwohner
um unsere Pumpstation die Ohren. Wir
haben sie gefunden. Eulen. Aber was für welche? Am nächsten Tag haben wir
die Eulenkinder gesehen. Drei Eulenbabys, richtige Wonneproppen. Nun konnten wir
jeden Tag zusehen wie sie wachsen. Wir haben auch herausgefunden was für welche:
Waldohreulen. Die Zeit mit den Eulen sollte nie vergehen. Sie taten uns Katzen
nichts, nur den Mäusen und für die kurze Zeit konnten wir mit denen ja ausnahmsweise
teilen. Eulen gehören ja hierher aber Aras? |
In einem Haus
am See wohnten auch schon immer viele Tiere. Aber nicht wie wir frei sondern eingesperrt,
das muss wohl so sein: Pferde, Zicklein, Hunde, eine Ente, ein Mehrschwein und
Aras. Und eben diesen Aras
hat es nicht mehr gefallen eingesperrt zu sein. Erst saß der eine bei der Pumpstation
auf dem höchsten Baum und dann, wenig später der zweite.
| Es
war ein schöner Sommer und den beiden hat es gut gefallen. Sie haben sich einen
Spaß daraus gemacht Spaziergänger zu erschrecken. Aber irgendwann mußten
sie ja auch fressen. Den einen konnte man in der Nachbargemeinde wieder einfangen.
Aber der Andere? |
öölölö |
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Unser einziger Kormoran
wurde zum Vogel des Jahres 2010 gewählt. 2009 ist es noch das
Eisvogelpärchen. Wir haben am See eigentlich alles, was sich in der
Natur einen Namen gemacht hat. Für 2010 haben wir den Efeu als Arzneipflanze
des Jahres, die sibirische Schwertlilie als Blume, den Teichmolch als
Lurch, die Vogelkirsche als Baum, die Karausche als Fisch.
| Der
Dachs ist das Tier des Jahres 2010. Wir sind ganz froh das wir den
noch nicht gesehen haben. Aber dafür haben wir seit 4 Wochen einen großen
Fischotter, der sich bei uns wohl fühlt. 
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